Höhlenstädte
Wardsia
Die Höhlenstadt Wardsia, herausgehauen im Berg Eruscheti in Südgeorgien, gegründet von der Königin Tamar zwischen 1185-89, gilt als einzigartiges Beispiel in der georgischen Renaissance. Die Felsenstadt mit der Länge von 350m und einer Höhe von 40m, besteht aus 600 Höhlenwohnungen, verteilt in 13 Stockwerke, und wurde als Verteidigungskomplex bei den Mongoleninvasionen gebaut. Die Stadt besitzt 28 Weinkeller, 15 Kirchen, eine Bibliothek, eine Apotheke, eine Wasserversorgung und Abwassersysteme und Brunnen. Der Zugang zum Komplex war durch einen heimlichen Tunnel am Fluss Mtkwari. Das Hauptkloster in der Höhlenstadt ist mit Fresken verziert, unter denen das Porträt der Königin Tamar und ihres Vaters König Giorgi III am wichtigsten sind.
 
Wanis Kwabebi
Wanis Kwabebi (Wanis Höhlen) ist ein Höhlenkloster in der Region Samzche-Dshawacheti in der Nähe von der Höhlenstadt Wardsia. Der Komplex besteht aus zwei Kirchen, eine etwas neue Steinkirche und eine kleine mit Kuppel. Die Kirchen sind am Fels gebaut. An den Kirchenwänden sind die Inschriften aus dem Epos „Recke im Tigerfell“ dargestellt, die von den Frauen mit der Tinte geschrieben wurden, als sie sich hier im 15. Jahrhundert versteckt haben.
 
Kloster-Komplex Shiomgwime
Schiomgwime ist eine mittelalterliche Klosteranlage an der nördlichen Seite vom Fluss Mtkwari. Schio - eines von den 13 Syrischen Väter- hat hier im 6. Jh. eine Kirche gebaut und war hier auch als Missionar tätig. Der Legende nach hat der Heilige Schio seine letzten Lebensjahre als Einsiedler in einer tiefen Höhle gelebt. Davon ist auch der Name des Klosters abgeleitet: (Shiomgwime – Höhle von Schio). Das älteste Gebäude im Kloster, die dem Johannes dem Täufer geweihte Kreuzkirche, stammt aus dem Ende des 6. Jahrhunderts. In der Umgebung vom Kloster kann man viele alte Höhlen von Einsiedlern entdecken.
 
Uplisziche
Uplisziche ist eine Felsenstadt in der Nähe von Gori, am linken Ufer des Flusses Mtkwari. Die Höhlenstadt ist im 6. Jh. vor Chr. gebaut worden. Die Stadt lag an der Kreuzung von den wichtigsten Handelsrouten. Die Bewohner Uplisziches leben überwiegend vom Handel. Im Fels geschnitzte Höhlen mit Kammern von alten Kultstätten entlang den langen Straßen, sowie Überresten vom ältesten Theater von Georgien, mit Brunnen und Orchestergraben; die Stadt, mit vielen heimlichen Tunneln und mit mehreren christlichen Tempeln begeistern jeden Besucher.
 
Dawit-Garedscha
Die Dawit-Garedscha Klosteranlage liegt in der Sagaredscho Region, etwa 85 km südöstlich von Tbilisi, in einer halbwüsten Landschaft. Das Kloster wurde im 6. Jh. von einem der dreizehn syrischen Väter Hl. David gegründet. Die syrischen Väter kamen in Georgien um das Christentum zu predigen. Das Dawit-Garedschas Kloster war ein geistliches, kulturelles und Bildungszentrum von Georgien über die Jahrhunderte. Heutzutage überrascht uns dieses Kloster mit seiner Architektur und den Wandmalereien aus dem 10.-11. Jahrhundert.
 
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