Georgien – eine fabelhafte Überraschung

Argonauten

Die ersten europäischen „Touristen“ in Georgien waren die Argonauten, angeführt von Jason. Die Reise dieser Helden ist eine berühmte Geschichte in der griechischen Mythologie. Das war die abenteuerliche Reise mit dem Schiff Argo, in das geheimnisvolle Kolchis (heute Westgeorgien), um das Goldene Vlies zurückzuerobern. Diese Legende wird durch die Tatsache bestätigt, dass im oberen Svanetien, bis heute noch, die Goldsteine mit der Hilfe von Schafspelz gewonnen werden.
Kolchis

Im ganzen Georgien sind antike Artefakte gefunden worden. 40 Jährige Ausgrabungen in Vani, Verwaltungszentrum und zugleich wirtschaftliches und religiöses Zentrum, zeigen viele Wunder. Besonders die Gräber von V-VI Jahrhundert v. Chr. bestätigen den Höhepunkt des Reichtums und der Pracht des Reiches.
Die ersten Europäer

Im Jahre 1991 wurden in Georgien bei Dmanisi die Übnerreste von Hominide, den engsten Vorfahren des Menschen, entdeckt. Dieser Fund ist der erste historische Beweis der ersten menschlichen Migrationen von Afrika nach Europa. Die hominiden Fossilien von Dmanisi wurden auf ein alter von 1,8 Millionen Jahren datiert.

Die Wiege des Weines

Der georgische Wein hat eine 8.000-Jährige Geschichte. Es wurden versteinerte Blätter von Wein gefunden, die von Wissenschaftlern mit 5000 Jahre vor Christus datiert sind. In Georgien gibt es etwa 500 endemische Arten von Wein. Es gibt eine Version, dass das Wort Wein von georgischien (Gvino-Vino-Wein) kommt. Der Wein in Georgien ist Symbol der Gastfreundschaft und des Festes. Im Jahre 2013 wurde der Wien-Amphore (Kvevri), als Kulturerbe der Menscheit erklärt.
Kulturerbe

Die großartige Architektur mit einigen Sehenswürdigkeiten aus dem ersten Jahrtausend v. Chr. sind eine der Hauptattraktionen Georgiens. Als ein Land mit christlichen Wurzeln, präsentiert Georgien eine unendliche Vielfalt des Heiligtums: Die Felsenklöster in der Halbwüste, die majestätischen Kathedrale, gebaut im wichtigsten religiösen und kulturellen Zentren, die inneren Fresken und reich verzierten Fassaden der georgischen Kirchen ziehen die Aufmerksamkeit der Besucher an.
UNESCO- Welterbestätten

Unter den vielen historischen und künstlerischen Monumenten des Landes wurden drei zu UNESCO- Welterbestätten erklärt: Das Kloster Jvari und die Svetitskhoveli Kathedrale in der alten Haupstadt Mzcheta, das Kloster Gelati und die Bagrati Kathedrale in Westgeorgien und das Dorf Ushguli (2400m), die höchste dauerhaft besidelte Ortschaft in Europa, bekannt mit seinen mittelalterlichen Türmen und der faszinierenden Landschaft in Umgebung.
Die Tamadakunst

Die georgische Küche ist eine der ältesten und abwechslungsreichsten Küchen der Welt. Georgien ist bekannt für seine reichen Gerichte und den Wein. Die Vielfalt und der Geschmack von georgischer Küche kommt von jahrhundertealten Tradition. Die georgische Küche hat eine wichtige Bedeutung in der georgischen Familie und Gesellschaft. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich eine besondere Tradition der Tamada (Tischmeister) entwickelt. Der Tamada bringt die Trinksprüche aus. Diese werden von jedem, der am Tisch (Supra) sitzt, ernst genommen und wiederholt.

Folklore

Der Eindruck von Besuchern wird durch unikalen georgische Folklore verstärkt. Unter den musikalischen Meisterwerken, die im Jahr 1977 mit der Raumsonde Voyager in Kosmos geschickt wurden, war auch das georgische Volkslied „Chakrulo“. Seit 2001 gehört georgische Folklore zur UNESCO- Weltkulturerbe.
Der Große Kaukasus

Der große Kaukasus erstreckt sich auf 1100 km. zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer. Die Berge des großen Kaukasus sind jung. Die Kaukasusbergen haben die Form von Spitzen, Türmen und Pyramiden. Genau hier ist der höchste Gipfel Europas, der Elbrus (5642m.). Der größte Berg Georgiens ist der Schchara mit 5068m. Der Berg Kazbeg (5047m) gilt als Visitenkarte Georgiens.
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