UNESCO - Weltkulturerbe
Swetitskhoveli
Die beeindruckende Kathedrale Swetitskhoveli „lebensspendender Stamm“ steht an der Stelle, an der der Legende nach, das Gewand von Jesus begraben sein soll. Sie wurde als Symbol der neuen Religion, erbaut. Die Kathedrale war über mehrere Jahrhunderte die Krönungs- und Begräbniskirche der georgischen Monarchen und zugleich die Hauptkirche der georgischen Orthodoxen Apostelkirche. Im Jahre 1994 wurde die Swetitskhoveli Kathedrale mit der nahe gelegenen Dschwari Kirche zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.
 
Kloster Dschwari
Die Dschwari-Kirche (VI Jh.) erhebt sich auf einem felsigen Berggipfel oberhalb des Zusammenflusses von Mtkvari und Aragvi. Sie steht im religiösem Zentrum und alten Hauptstadt Georgiens, Mzcheta. Nach der Christianisierung der Kartli Region wurde am heutigen Standort der Kirche ein großes Holzkreuz, von heiliger Nino, aufgestellt. Die Dschwari-Kirche, einer der besterhaltenen frühchristlichen Kirchen Georgiens, hatte aufgrund ihrer religiösen und architektonischen Bedeutung entscheidende Auswirkung auf die weitere Entwicklung der georgischen Architektur. Sie war ein Vorbild für zahlreiche Kirchen in Georgien, für die so genannten Dschwari-Kopien. Seit 1994 ist sie UNESCO–Weltkulturerbe.
 
Bagrati
Maria Entschlafens - Kathedrale von Bagrati wurde im 11. Jh. von König Bagrati nach der Vereinigung von West- und Ostgeorgien gebaut. Seine eleganten Proportionen, außergewöhnliche Größe, Zusammensetzung von Fassaden, Verzierungen und Reliefs sind einzigartig. Im XVII. Jh. wurde die Kathedrale von osmanischen Invasoren gesprengt. Bis vor kurzem stand Bagrati als Ruine. In den letzten Jahren wurde die Kathedrale neu renoviert.
 
Gelati Klosterkomplex
Es gibt nur wenige architektonische Komplexe in Georgien, die so gut erhalten sind wie der Gelati Klosterkomplex, gegründet vom David dem Erbauer im Jahre 1106. Dieses Denkmal ist wegen seiner Mosaikarbeiten in der Apsiskuppel und der berauschenden Farbigkeit der Wandmalereien das wichtige Beispiel georgischer Architektur des XII-XVI Jahrhunderts. Unter den vielen Fresken ist das Porträt vom König David dem Erbauer dargestellt. Die zum Kloster gehörende Akademie von Gelati wurde nach dem Vorbild der Akademie von Konstantinopel gegründet. Hier waren Wissenschaftler, Theologen, Philosophen und Rechtsgelehrte beschäftigt. Aufgrund der dort geleisteten Beiträge zur Bildung und Kultur wurde die Gelati Akademie auch "Neo-Hellados" oder "zweites Athen" genannt. Seit 1994 gehört der Gelati Klosterkomplex zum UNESCO-Welterbe.
 
Ushguli
Das im oberen Swanetien gelegene Dorf Ushguli ist nicht nur wegen der zahlreichen mittelalterlichen Wachtürmen, sondern auch der geografischen Höhe (2200m) einzigartig. Ushguli ist die höchste Siedlung. Europas. Mit 100 Einwohnern liegt es am Fuß des größten Berges Georgiens - Schchara (5068m). Seit 1996 ist Ushguli UNESCO-Weltkulturerbe.
 
Sehenswürdigkeiten
:: Museen
:: UNESCO – Weltkulturerbe
:: Archäologische Sehenswürdigkeiten
:: Festungen
:: Kirchen und Klöster
:: Höhlenstädte
:: Nationalparks
:: Sehenswürdigkeiten von Bergregionen
:: Top 10 Sehenswürdigkeiten